⭐ Alte Bräuche und Regeln der Rauhnächte



⭐ Vielleicht hast du dieses Jahr auch dass Bedürfnis, dich etwas intensiver mit dieser Zeit der Rückkehr und Einkehr zu beschäftigen?

Fast könnte man meinen, das der Lockdown uns dafür den Weg frei gemacht hat....


⭐ Eine magische Zeit sind die Rauhnächte.

Das Alte ist vorüber, aber das Neue noch nicht ganz greifbar. Unsere Vorfahren hatten viele Regeln für diese Zwischenzeit aufgestellt.


⭐ Die Gehöfte wurden mit Kerzenlichtern umstellt, damit die wilde Jagd, angeführt von Odin und seiner Frau Frigg (Beiname Hulla "die Huldvolle, auch bekannt als 'Frau Holle') vorbei zog.

Die Göttin Frigg ist in Süddeutschland und Österreich als  Perchta (die Wintergöttin Berchta) beheimatet.


Der Sage nach ist in den Rauhnächten das Tor zur Anderswelt weit offen und die Seelen ziehen mit Odin auf einen wilde Jagd. Wer sie hörte, tat gut daran, im Haus zu bleiben und sich nicht blicken zu lassen.


⭐ Es wird geräuchert, um negative Kräfte und Energien zu vertreiben. Auch heute noch führen wir diese Reinigung achtsam und bewusst in unseren Räumen durch.


⭐ Während der gesamten Zeit sollten alle "Räder" still stehen. Ursprünglich waren damit die Spinnrad gemeint. Selbst Frigg legt die Spindel nieder, in dieser Zeit spinnen nur die Nornen am Schicksalsfaden.

Wir dürfen in dieser Zeit auch mal unser Gedankenrad zur Ruhe bringen. Still sein.


⭐ Während der Rauhnächte wurde keine Wäsche gewaschen und zum Trocknen aufgehängt, zu leicht könnte sich die Wilde Jagd darin verfangen und Unheil über den Besitzer bringen.


⭐ Frau Holle ist die Schutzpatronin der Rauhnächte. Sie ist eine strenge, aber gerechte Frau, der Nutzlosigkeit zuwider ist.

Sie bestraft die Faulen und belohnt die Fleißigen.

Auch liebt sie Sauberkeit, es wurde alles sehr sauber gehalten in dieser Zeit

Wo können wir noch Ordnung schaffen?

Wo können wir endlich auch innere Projekte abschließen und alles Überflüssige entrümpeln?


⭐ Ich wünsche dir friedvolle Rauhnächte.

Alles Liebe von Bine ❤


Text: ©️ Sabine Stille












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....und vielleicht ist dies das Einzige, was ich wirklich immer benötigen werde. Hochsensibel und empfindsam wie ich bin, sind diese Pausen existenziell wichtig für mich. Die Zeit, in der Stille in mi

Gib deinen Träumen ausreichend Zeit zu reifen...

Lass sie wachsen. Nähre sie liebevoll. Streichel sanft die zarte Haut deiner Visionen, das was du gerne in die Welt bringen möchtest. Sieh sie dir von allen Seiten an. Es zeigen sich erste weiche Trie