Herbst Tag- und Nachtgleiche


Die Herbst Tag- und Nachtgleiche.


­čîż Mabon ist wie Lammas am 1.August ein Erntefeste.

Der "gr├╝ne Mann" (der Hirschgott/der Geh├Ârnte/der wilde Mann/der wilde J├Ąger ) der uns im Jahreskreis als Archetyp des Vegetationsgottes begleitet, hat sich zu Beginn des Jahres mit seiner Geliebten, der Erdg├Âttin vereint.

Aus dieser Vereinigung entstand reiche Ernte.


­čîżWir stehen an einer Schwelle.

Tag und Nacht sind genau gleich lang.

W├Ąhrend die Fr├╝hjahrs Tag- und Nachtgleiche voller Hoffnung auf F├╝lle und Freude ist, begegnet uns hier die tiefe Dankbarkeit und Achtung f├╝r alle Geschenke dieses Jahres.

Egal in welcher Form.

Als Erntedankfest sicher auch besonders f├╝r all die Nahrung, die wir im ├ťberfluss haben.


­čîż Ab jetzt werden die Tage langsam k├╝rzer, die Abende l├Ąnger. Zeit f├╝r eine pers├Ânliche R├╝ck- und Innenschau.


­čîżWir besinnen uns auch auf die Fr├╝chte, die IN uns entstehen konnten, und auf die, die nicht so recht aufgehen wollten.

Liebevoll und ohne zu bewerten. Worauf darf ich besonders stolz sein, wor├╝ber kann ich l├Ącheln, wie f├╝hlt es sich, an die vergangenen Monate zu denken?

Wo bin ich schon im Gleichgewicht, wo fehlt noch ein wenig die Balance?

Wir denken an das zyklische Werden und Vergehen, s├Ąen und zur Reife kommen.


­čîżEs mag der Gedanke an eine "Missernte" aufkommen. In der Natur und auch beim pers├Ânlichen Wachstum gedeiht nicht alles wie von uns gew├╝nscht.


Zwei Aspekte kommen mir in den Sinn:

- Haben wir evtl zu hohe Erwartungen an uns?

- Ist der Sinn einer "Missernte" vielleicht, dem Kollektiv zu dienen?

(Was uns pers├Ânlich nicht n├Ąhrt, geht zur├╝ck auf den Kompost und damit als Nahrung zur├╝ck in den Kreislauf des Lebens. Im realen Leben und im ├╝bertragenen Sinn. )


­čîżNamast├ę, ein gesegnetes Erntedankfest ­čÖĆ


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....und vielleicht ist dies das Einzige, was ich wirklich immer ben├Âtigen werde. Hochsensibel und empfindsam wie ich bin, sind diese Pausen existenziell wichtig f├╝r mich. Die Zeit, in der Stille in mi

Gib deinen Tr├Ąumen ausreichend Zeit zu reifen...

Lass sie wachsen. N├Ąhre sie liebevoll. Streichel sanft die zarte Haut deiner Visionen, das was du gerne in die Welt bringen m├Âchtest. Sieh sie dir von allen Seiten an. Es zeigen sich erste weiche Trie